Pressemeldungen

17|02|2017

Regionalökonomische Studie zur Wertschöpfung der Musik- und Kongresshalle Lübeck

Die Musik- und Kongresshalle Lübeck (MuK) leistet signifikanten Beitrag zur Wertschöpfung in der Hansestadt Lübeck und schafft zahlreiche Arbeitsplätze

Als zentraler Ort der Begegnung und weithin bekannte Marke ist die Musik- und Kongresshalle Lübeck  (MuK) Treffpunkt für Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Sie leistet mit ihren Veranstaltungen und dem  gesamten Geschäftsbetrieb einen signifikanten wirtschaftlichen Gesamtimpuls für Lübeck in Höhe von 21 Millionen Euro pro Jahr. Werden zusätzlich noch die überregionalen Effekte inkludiert, so erhöhen sich die wirtschaftlichen Effekte sogar auf deutschlandweit 29 Millionen Euro pro Jahr. Auch die Beschäftigungseffekte sind bemerkenswert: Mit allen nachgelagerten Effekten werden 242  Arbeitsplätze in der Hansestadt gesichert bzw. geschaffen. Deutschlandweit sind es 325.

„Die Studie belegt, dass die MuK ein wichtiger Standortfaktor für die Stadt ist und auch  Beschäftigungseffekte generiert“, hebt Bürgermeister Bernd Saxe hervor.

Diese Zahlen sind Ergebnis eines Gutachtens, das am 16. Februar 2017 von Bürgermeister Bernd Saxe, der MuK-Aufsichtsratsvorsitzenden Ursula Wind-Olßon und Ilona Jarabek, der Geschäftsführerin der Lübecker Musik- und Kongresshallen GmbH, präsentiert wurde. Die Gutachter, tourismus plan B aus Berlin, verweisen auf den sogenannten Multiplikatoreffekt, der die breit gestreuten wirtschaftlichen Auswirkungen erklärt. Dieser entsteht durch die Verkettung verschiedener Dienstleistungen. So geben Besucher beispielsweise ihr Geld nicht nur für die jeweilige Veranstaltung aus, sondern darüber hinaus auch in Restaurants, Hotels, im Einzelhandel oder für Taxi und ÖPNV. Von diesen wiederum profitieren weitere Branchen wie die Lebensmittel- und Logistikbranche. So setzen sich die für Lübeck generierten 21 Millionen Euro Wertschöpfung zusammen aus 6,7 Millionen Euro, die direkt durch den MuK-Betrieb ausgelöst werden, und weiteren 14, 3 Millionen Euro, die im Rahmen der daraus resultierenden Investitionen, wie Einkäufen etc. generiert werden. Dies bedeutet: Jeder durch den Betrieb der MuK umgesetzte Euro löst zwei weitere Euro Umsatz direkt in Lübeck aus!

Bei Betrachtung der Branchen, die maßgeblich zur Wertschöpfung beitragen, sind neben dem Gastgewerbe die Bereiche Einzelhandel, Tourismus, Veranstaltungswirtschaft sowie Agentur- und Künstlerleistungen die größten Profiteure der Aktivitäten der MuK.

Laut Frau Jarabek ist dies auch auf die positive Entwicklung der Besucher- und Veranstaltungszahlen zurückzuführen. So zählte 2014 die MuK 210.392 Gäste: ein Plus zum Vorjahr von rund 24%. Auch die Anzahl der Veranstaltungen stieg um 15% im Vergleich zu 2013.

Aufgrund der seit 2015 andauernden Sanierung der MuK und der damit verbundenen eingeschränkten Nutzung wurden zur Gutachtenerstellung die Daten des Jahres 2014 herangezogen. Frau Jarabek verweist darauf, dass ab Frühjahr 2017 der Konzertsaal wieder vollständig seinen Betrieb aufnimmt.

„Damit sind alle Voraussetzungen geschaffen, die Bedeutung der MuK für das städtische Leben und die wirtschaftliche Entwicklung der Hansestadt weiter auszubauen“, freut sich Ilona Jarabek.

Quelle: Musik- und Kongresshalle Lübeck